Stopp Loss...

Stopp Loss...

November 13, 2015

Die Verwendung eines Stopp-Los auf eine laufende Position ist eine sehr beliebte Risikomanagement-Technik, welche von Trader verwendet wird.

Mein Forscherdrang hat mich natürlich auch dazu gebracht zunächst zu glauben, dass diese Methode für einige Systeme geeignet sind - aber eben nicht alle Arten von Systemen sind gleich.

 Heute will ich einmal erklären, wann Stopp-Los Strategien geeignet sind und wann nicht. In den letzten Tagen widmete ich mich deshalb nochmals den „fundamental“ Systemen. Dabei führte ich per Optimizer Hunderte von Tests durch, um zu versuchen die Niveaustufe herauszufinden. Dabei kam ich zu dem Ergebnis, dass der optimale Stopp konsequent gar keine positive Auswirkung auf die Performance hat. Auch ein Trailing Stopp wirkte sogar kontraindikativ. Auf jeden Fall führten die Stopp Los zu Einbrüchen in der Systemleistung.

Es muss erwähnt sein, dass fundamentale Systeme sogenannte Frühindikatoren verwenden. Viele Systeme – auch die Behavorals, basieren auch auf diese Frühindikatoren. Zum Beispiel sind auch die Orakel-Systeme, aus der Vergangenheit der Vergleichsmärkte entwickelt und geben relativ früh Ihre Signale. Selbst eine massive Testreihe, um einen Weg einer erfolgreichen Methodik in der Risikobegrenzung zu finden welche die Leistung des Systems verbessern würde führte zu keinem Ziel.

Und warum funktioniert das bei den Technischen Systemen?

Ich spielte viele andere Überlegungen durch und komme immer wieder auf die gleiche Sache. Wenn Frühindikatoren verwenden werden ist in der Regel der Stopp Los einfach nicht gut, während dieser bei Ausbruchssystemen oder Trendfolgesysteme funktioniert.

Fazit:
Jedes System wirkt anders und jemand mit mehr Geduld würde wahrscheinlich sogar ohne Stopp-loses eine bessere Gewinnrate haben, aber die Gewinnrate ist ja nicht entscheidend. Wichtig ist eine Steuerung der Verluste welche immer entstehen werden und durch den Einsatz eines Stop-Loss kann dies umgesetzt werden.