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Aha!

Aktualisiert am: 20.07.17

es fehlt noch was.

Und wer noch einen der Börsenfachbegriffe kennt, der kann mir ja gerne seinen Vorschlag zur Aufnahme im Börsen Wiki machen.


 

Aktie

Aktualisiert am: 31.08.16

Das Firmeneigentum an einer Aktiengesellschaft (AG) ist in Prozentanteile unterteilt, die durch Aktien verbrieft werden.
AktionĂ€re haften bis zur Höhe des eingesetzten Kapitals zum Kurswert der Aktien welche an der Börse notiert werden. Sie sind durch die Zahlung von Dividenden am unternehmerischen Erfolg (Gewinn) der AG beteiligt. Im Rahmen der ordentlichen Hauptversammlung (HV) hat ein AktionĂ€r die Möglichkeit, ĂŒber die vorgeschlagene Gewinnverwendung abzustimmen.
Stammaktien („StĂ€mme“) sichern dem Besitzer ein Stimmrecht pro Aktie zu. Vorzugsaktien („VorzĂŒge“) haben kein Stimmrecht. Diese erhalten in der Regel jedoch eine etwas höhere Dividende als Stammaktien, daher auch der Begriff "VorzĂŒge".


 

Ampel System

Aktualisiert am: 20.07.17

Das Ampel System beruht auf Einzelkomponenten welche die Signalisierung auslösen. Diese errechnen sich aufgrund von Wahrscheinlichkeiten der Bewertungskriterien (FrĂŒhindikatoren). Ob es sinnvoll ist, in den Aktienmarkt einzusteigen, oder diesen zu verlassen siehst Du an den beschriebenen FrĂŒhindikatoren.


 

Analyse

Aktualisiert am: 30.06.17

technischer Chart
Analyse bezeichnet im weitesten Sinne jede entwickelte TĂ€tigkeit, die auf technisches Wissen, Übung, Wahrnehmung, Erfahrung und sogar Intuition gegrĂŒndet ist. Ziel der Analysen ist im Ergebnis eine Marktvorhersage, Marktmeinung. Im engeren Sinne werden damit gezielte menschliche FĂ€higkeiten benannt, die durch actio = reactio Funktionen aus der Vergangenheit begrĂŒndet werden.

Die Werkzeuge zur Analyse ergeben sich aus dem Ergebnis einer kreativen Beobachtung dieser ZusammenhĂ€nge. Ein Handelssystem mit festen Regeln bzw. Parametern steht meist am Ende dieser Entwicklung, kann aber auch die Analyse selbst sein. AusĂŒbende dieser Analysen im engeren Sinne werden auch Analysten genannt.

Die ursprĂŒngliche Bedeutung des Begriffs Analyse, die sich im Gegensatz zur Naturwissenschaftlichen mathematischen RegelmĂ€ĂŸigkeit auf alle menschlich TĂ€tigkeit beziehen konnte, hat sich zwar erhalten (wie z. B. in technischen Charts). Jedoch versteht man seit einer BegrĂŒndung der Dow Theorie unter Analyse vor allem die Lager der technischen sowie fundamentalen Analyse.

Leider genießen Analysten in der Öffentlichkeit hĂ€ufig keinen guten Ruf. Das mag daran liegen, weil sie auch wie jeder andere Mensch von der Masse beeinflusst sind und aufgrund ihrer TĂ€tigkeit in einem AbhĂ€ngigkeitsverhĂ€ltnis (Auftraggeber) stehen. Zudem spielt es im Ergebnis eine gewichtige Rolle, ob die Analyse fĂŒr eine MarkteinschĂ€tzung intern zum Beispiel in einer Investmentbank, oder öffentlich fĂŒr den Finanzjournalismus erstellt wird. Letzteres gilt vom Ergebnis sogar hĂ€ufig als Kontraindikation der MĂ€rkte. Daraus entwickelte sich auch in der öffentlichen Meinung der Begriff "Short Analysts", was bedeutet, dass öffentliche Finanzmarkt Analysen hĂ€ufig falsch liegen werden.


 

Anlageuniversum

Aktualisiert am: 31.08.16

Die GrĂ¶ĂŸe des möglichen Anlageuniversums bestimmt die Möglichkeiten der Diversifikation des Portfolios.
Eine Verkleinerung des Anlageuniversums durch Systemregeln auf wenige Assets fĂŒhrt nach der Portfoliotheorie zu einer Erhöhung des Risikos (Klumpenrisiko) oder zu einer Verringerung der Performance. Dieser Effekt wird dadurch bestimmt, ob im Anlageuniversum eine ausreichend hohe Zahl gering miteinander korrelierter Anlagemöglichkeiten verbleiben. Je unabhĂ€ngiger die unterschiedlichen Assets miteinander korrelieren, um so geriger fĂ€llt das Risiko aus. Bei einer Überdiversifizierung des Anlageuniversums entsteht jedoch ein enormer Performance Verlust.

Insbesondere, wenn die Anlagepolitik aufgrund von Ausschlusskriterien gesteuert wird, ist dieser Effekt hoch. Da dann z. B. ganze LÀnder, Regionen ausgeschlossen werden, fehlen wesentliche Anlagemöglichkeiten zur Optimierung des Portfolios.

In diesem Fall wird die EinschrĂ€nkung des Anlageuniversums zu einer systematischen Über- oder Unterschreitung der Rendite des Marktes fĂŒhren.


 

01 Lexikon © 2003-2017 by Michael Lorer