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Anlageuniversum

Aktualisiert am: 31.08.16

Die Größe des möglichen Anlageuniversums bestimmt die Möglichkeiten der Diversifikation des Portfolios.
Eine Verkleinerung des Anlageuniversums durch Systemregeln auf wenige Assets f√ľhrt nach der Portfoliotheorie zu einer Erh√∂hung des Risikos (Klumpenrisiko) oder zu einer Verringerung der Performance. Dieser Effekt wird dadurch bestimmt, ob im Anlageuniversum eine ausreichend hohe Zahl gering miteinander korrelierter Anlagem√∂glichkeiten verbleiben. Je unabh√§ngiger die unterschiedlichen Assets miteinander korrelieren, um so geriger f√§llt das Risiko aus. Bei einer √úberdiversifizierung des Anlageuniversums entsteht jedoch ein enormer Performance Verlust.

Insbesondere, wenn die Anlagepolitik aufgrund von Ausschlusskriterien gesteuert wird, ist dieser Effekt hoch. Da dann z. B. ganze Länder, Regionen ausgeschlossen werden, fehlen wesentliche Anlagemöglichkeiten zur Optimierung des Portfolios.

In diesem Fall wird die Einschr√§nkung des Anlageuniversums zu einer systematischen √úber- oder Unterschreitung der Rendite des Marktes f√ľhren.


 

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